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Kommunaler Flüchtlingskongress 2016

Nach inoffiziellen Zahlen kamen vergangenes Jahr mehr als
eine Million Flüchtlinge in die Bundesrepublik. Es ist die wohl größte Herausforderung, vor der Bund, Länder und Kommunen seit der Wiedervereinigung stehen. Ein Ende der aktuellen Entwicklung ist nicht ersichtlich: Deutschland sieht sich offenbar einem generationenübergreifenden Megatrend gegenüber, der den demografischen Wandel verlangsamen könnte.

Die Aufgabe der öffentlichen Hand zieht sich schon jetzt durch alle Bereiche: Menschen müssen erstversorgt, untergebracht und behandelt werden – allein das erfordert eine kaum dagewesene logistische Leistung von Behörden, Hilfsdiensten und Ehrenamtlichen. Unzählige Maßnahmen der Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben begleiten diesen Prozess. Die vorläufige wie die langfristige Unterbringung erfordert eine Zahl an Unterkünften, die die vorhandenen Kapazitäten der Erstaufnahmeeinrichtungen übersteigt. Turnhallen, Lagerräume und Hotels dienen vielerorts als Notunterkünfte. Die Nachfrage nach Zelten, Lufthallen und Containern kann durch die Hersteller kaum mehr bedient werden.

Wieder einmal ist offensichtlich, wie systemrelevant Städte, Gemeinden und Landkreise sind. Die kommunale Ebene wird auch langfristig den größten Teil der Aufgaben schultern müssen. Integration in Schule, Arbeitsmarkt und Gesellschaft,  hunderttausendfache Sprachförderung, die Betreuung von unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen, die Behandlung von traumatisierten Menschen wird Deutschland über Jahrzehnte Energie und Geld kosten.

Wir würden uns freuen, wenn Sie diese Themen mit uns und anderen Vertretern aus Kommunalpolitik und Verwaltung am 6. Juni 2016 in Nürnberg auf dem Kommunalen Flüchtlingskongress diskutieren.

Veranstaltungsort
Maritim Hotel Nürnberg
Frauentorgraben 11, 90443 Nürnberg
Hinweise zur Anfahrt finden Sie unter: www.maritim.de

adobe Download der Einladungsbroschüre

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